Kolleg von QuerWege
Wir haben eine Empfehlung für Sie: Seminarreihe zur Gewaltfreien Kommunikation „Wenn du so weitermachst...!" 

Was Lehrer*innen jetzt wissen sollten

Nach monatelanger teilweiser oder völliger Schließung der Schulen sorgen sich viele Eltern um die Lernlücken und das Nachholen des Lernstoffs. Im Fokus der Pädagog*innen in den Schulen muss aber das emotionale Wohlbefinden stehen. Sie müssen Raum geben zum Ankommen, für das Wiederaufbauen von Vertrauen und für die Aufarbeitung der Zeit der familiären Isolation. 
Kinder und Jugendliche nehmen belastende Ereignisse anders wahr. Erwachsene fürchten sich vor allem um die Gesundheit. Kinder und Jugendliche ängstigen sich eher vor einer Trennung von den Eltern oder nahen Bezugspersonen, sorgen sich um das geliebte Haustier oder fürchten den Verlust von Dingen, an denen sie hängen. Der Verlust der Peergroup ist für sie besonders belastend.
Die meisten Kinder und Jugendliche werden auch mit diesen belastenden Ereignissen gut fertig, zeigen höchstens vorübergehende Belastungsstörungen. Aber es gibt auch Kinder und Jugendliche, die länger für die Verarbeitung brauchen oder sogar mit längerfristigen psychischen Problemen zu kämpfen haben. Und hier ist der/die Pädagog*in gefragt. Die meisten Kinder haben ein großes Bedürfnis über die Ereignisse zu sprechen, sie stellen Fragen und möchten wissen, wie die Zukunft aussieht. Andere ziehen sich zurück und vermeiden Gespräche darüber. Manche sind reizbar, überregt oder auch anhänglich. Symptome könne auch Konzentrationsschwächen, Schlafprobleme oder auch Bauchweh und Kopfschmerzen sein. 
Die aktuelle Zeit mit ihren Herausforderungen verlangte den Lehrer*innen einiges ab. Mit Öffnung der Schulen und Rückkehr in den Präsenzunterricht wird die Aufgabe aber nicht einfacher. Auf die Befindlichkeiten der Schüler*innen muss sensibel eingegangen werden. Gespräche helfen beim Ankommen und zeigen, wo jede/r einzelne Schüler*in steht. Trotz aller schwierigen Erlebnisse ist es wichtig, dass eine positive Grundstimmung aufgebaut wird und für die Schüler*innen Klarheit erkennbar ist- ein Stück Normalität kehrt zurück. 
Auf den Pädagog*innen lastet also eine nächste herausfordernde Situation. Sie müssen auf ihr eigenes Wohlbefinden achten und darauf aufbauend, das der Kinder und Jugendlichen stützen. Dabei ist die Art und Weise der Kommunikation von grundlegender Bedeutung: diese muss von hoher Empathie und Wertschätzung getragen sein. Unterstützend wirkt hier die Anwendung des Prinzips der Gewaltfreien Kommunikation. Wenn sie sich begleiten lassen wollen, dann empfehlen wir diese Veranstaltungen:
Wenn Du so weiter machst...!
Seminarreihe Gewaltfreie Kommunikation mit Pädagog*innen
6 Module: 14.4., 5.5., 26.5., 9.6., 23.6., 7.7. jeweils 15-18:00 Uhr 
Schwerpunkte: 
- (Selbst)Empathie;
- GFK im Alltag integrieren
- der Umgang mit Störungen und herausforderndem Verhalten
- wertschätzende Gesprächsführung mit Lernenden, Kolleg*innen und Eltern;
- Konflikte ressourcenorientiert lösen
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mehr Informationen und Buchung

Unsere Referentin Rebecca Giersch

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Fachbeitrag von Rebecca Giersch zur GFK
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Quelle: Text- Homepage Servicestelle für Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen give.or.at/schule-nach-dem-corona-lockdown-tipps-für-lehrerinnen-und lehrer/11.02.21
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